Amnesty International Gruppe Kreis Recklinghausen (1200)

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Der Hain der Menschenrechte in Recklinghausen, erstmalig deutschlandweit

Hain im Oktober 2017, © Amnesty International Kreis Recklinghausen

Der Hain der Menschenrechte ist ein gemeinsames Projekt der Lokalen Agenda 21, Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung und Amnesty International Kreis Recklinghausen.

Der Hain wurde am 22. Juni 2012 feierlich eingeweiht. BILD_Einweihung_Band

DIE IDEE

Was haben Bäume mit Menschenrechten gemein? Nun – sowohl Bäume als auch Menschenrechte bieten Schutz, müssen aber auch geschützt werden, um sich tiefgründig zu verwurzeln und sich zu entwickeln. Sie sorgen beide für ein gutes Klima im Zusammenleben vor Ort. Der „Hain der Menschenrechte“ soll symbolisch für den Schutz der Menschenrechte und somit auch für den Schutz der Umwelt und des nachhaltigen Handels stehen. Es ist uns wichtig, die Kultur der Menschenrechte im öffentlichen Raum den Menschen nahezubringen, in ihrer alltäglichen Umgebung und ihrem alltäglichen Tun.

So war unser Konzept, zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 aus 30 Ländern der Welt einen spezifischen Baum zu pflanzen. Jeder Baum soll im Verbund mit den anderen Bäumen des Hains die Universalität der Menschenrechte und ihre wechselseitige Abhängigkeit symbolisieren. Eine Informationstafel gibt einen Überblick über die Bäume, deren Herkunftsländer sowie über die universell gültigen 30 Artikel der Menschenrechte. Auf diese Weise wollen wir auch das Bewusstsein dafür schärfen, wie Einhalten oder Nichteinhalten der Menschenrechte auch unser städtisches Leben unterschiedlich prägen können, beispielsweise im sozialen Umfeld oder auch im Umweltbereich. Um ein persönliches Bekenntnis zur Wertschätzung der Menschenrechte ausdrücken zu können, werden Patenschaften für einzelne Bäume angeboten und damit auch symbolisch für jeden Artikel der Menschenrechte. Eine intakte Umwelt, ohne gesundheits- gefährdende Umweltverschmutzungen, um Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, z. B. durch das Recht auf sauberes Wasser, Gesundheit, Nahrung, eine angemessene Unterkunft, faire Arbeitsbedingungen auch dafür soll der „Hain der Menschenrechte“ neben den bürgerlichen und politischen Menschenrechten ein Symbol sein und werden. LINK: Siehe auch

DIE BÄUME

Übersicht über die Bäume im Hain der Menschenrechte: Infotafel_HAIN DER MENSCHENRECHTE

BAUMPATEN

Unterstützen Sie dieses nachhaltige Projekt für Menschenrechte und Umwelt - übernehmen Sie die idelle Patenschaft über einen der Bäume im Hain. Sie können sich natürlich Ihren Baum selbst auswählen (siehe obige Infotafel). Es gibt über Ihre Patenschaft eine Patenurkunde, bspw. über den Baum Fraxinus ornus ‚Meczek’ (Kugelförmige Manna-Esche) aus Ungarn:

PATENURKUNDE_Muster

Durch Ihre Patenschaft bekennen Sie sich zu Menschenrechten und eine gesunde Umwelt und zeigen, dass es Ihnen wichtig ist, dass sich beides gut entwickelt:

PATENERKLÄRUNG_Muster

Wir freuen uns, wenn Sie bei der Pflege Ihres Baumes auch ab zu zu dabei sein können. Wenn Sie sich noch mehr über die Patenschaft informieren möchten, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, siehe weiter unter Kontakt.

LINK: Baumpatin Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) für den Baum "quercus robur" (Stieleiche)

KONTAKT

Interessenten für Führungen und Veranstaltungen im „Hain der Menschenrechte“ und zu den Themen Menschenrechte, Ökologie, Lokale Agenda 21 und nachhaltige Stadtentwicklung sowie für die Übernahme von Patenschaften über einzelne Bäume – die Baumpaten bekennen sich mit ihrer Patenschaft zu den Menschenrechten und zum Schutz der Umwelt – wenden sich bitte an Dorothea Lüke: info@amnesty-kreis-recklinghausen.de oder Ewald Zmarsly: ewald.zmarsly@t-online.de .

ANFAHRT

Anfahrt HAIN DER MENSCHENRECHTE Recklinghausen, Hillerheide, Maybacher Heide

  • Mit dem Bus (237, 236)/Fahrrad/zu Fuß

Maybacher Straße/gegenüber Otto Burrmeister Realschule in den kleinen Weg (Hinweisschild) bis hinter dem Bunker rechts

  • Mit dem Auto

Anfahrt über die Blitzkuhlenstraße/Lucia Grewe Straße/Parkplatz

AKTIONEN im Hain der Menschenrechte

2017
Am 24. Juni 2017, ab 14.30 Uhr Picknick im Hain. Mit einem Picknick vor Ort feierten das Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 und die Kreisgruppe von Amnesty International am 24. Juni das 5-jährige Bestehen ihres Projektes im Neubaugebiet Maybacher Heide.

© Amnesty International Kreis Recklinghausen Foto mit "Grafik anzeigen" vergrößern


Bürgermeister Christoph Tesche, Superintendentin Katrin Göckenjan LINK: Ev. Kirchenkreis Recklinghausen und Stadtplakettenträgerin Maria Voss (Eine-Welt-Gruppen) sprachen Grußworte zu den über 50 Teilnehmern des Festes.

Die Käthe-Kollwitz-Schule - vertreten durch ihre stellv. Leiterin, Heike Edel, und Schüler der Willkommensklasse - erhielten eine Urkunde für die Übernahme einer Baumpatenschaft. LINK: Käthe-Kollwitz-Schule

© Käthe-Kollwitz-Schule Foto mit "Grafik anzeigen" vergrößern


Das Jazz-Duo PEA & PAT übernahm die musikalische Begleitung. Weitere Programmpunkte waren das als Schattentheater aufgeführte Stück "Ein Schiff namens Demokratie" und eine fachkundige Führung über die Bäume.

2016
Am 26. Juni 2016, ab 15 Uhr - Picknick im Hain und Pflanzen der "Amnesty-Rose", WEITERLESEN
Mehr über die AMNESTY KLETTERROSE "delcrèja"

Am 9. September 2016 erste BUNTE TAFEL, Projekt "StadtteilLEBEN" im Stadtteil Recklinghausen-Hillerheide
LINK: Hain der Menschenrechte bei der bunten Tafel

2014
Am 30. November 2014 - Dancing Birds Kunstprojekt - Suria Kassimi http://suriakassimi.wix.com/suria-kassimi Die Video Installation Dancing Birds, A Question of Collective Liability präsentiert am Sonntag 30.11.2014, ab 16.30 Uhr anlässlich des weltweiten Aktionstages „Städte für das Leben, Städte gegen die Todesstrafe“ am Hain der Menschenrechte in Recklinghausen|Bunker|Maybacher Heide Flyer_DancingBirds


"Dancing Birds" auf dem Hochbunker am Hain der Menschenrechte

© Balint, RZ Recklinghausen Foto mit "Grafik anzeigen" vergrößern

Noch immer besteht die Todesstrafe in vielen Ländern der Erde und wird kontrovers diskutiert. Kaum eine Frage spaltet die Menschen so sehr wie die, ob die Todesstrafe gerechtfertigt ist oder nicht. Der 30. November ist der weltweite Aktionstag "Städte für das Leben, Städte gegen die Todesstrafe". Er möchte an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana am 30. November 1786 erinnern. Seit 2002 führt die Gemeinschaft Sant’Egidio die internationale Kampagne „Cities for Life”, Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe durch. Ca. 80 Städte beteiligten sich beim ersten Mal im Jahr 2002. Heute sind fast 1.700 mit 71 Hauptstädten aus 89 Ländern an der Kampagne beteiligt und führen Initiativen mit erzieherischem Charakter oder zur Sensibilisierung der Bürger durch oder beleuchten ein symbolisches Gebäude oder einen typischen Platz in besonderer Weise.

http://www.amnesty-todesstrafe.de/

http://nodeathpenalty.santegidio.org/pageID/1/langID/en/no_death_penalty.html//